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Das war der Blick gestern abend, am 4.3.06 ca. halb sieben: Die Situation nach mehr als zwölf Stunden Dauerschneefall  ... und dies dieselbe Perspektive heute Vormittag. Am Nachmittag machte ich mich dann auf zu einem Spaziergang im englischen Garten.
Die Fahrbahnen wurden nach und nach geräumt, aber es blieb eine dicke Matschschicht drauf. 
Im Englischen Garten wurde schon wieder Fußball gespielt, wie wenn nichts geschehen wäre. 
Die gewaltigen Schneemassen hatten aber auch, wie befürchtet, zu Schneebruch geführt - und dazu, dass mitunter große Äste, ja halbe Bäume heruntergebrochen waren. Hier ein Beispiel - und nicht das heftigste - in der Nähe des Chinesischen Turms (der abgebrochene Ast hatte einen Durchmesser von ca. 20 cm!): 

Vom Monopteros aus bot sich ein Bild von München, das an irgendwelche alte niederländischen Meister erinnerte...
Für knapp fünf Minuten kam sogar einmal die Sonne durch, so dass dieses Bild des Monopteros entstehen konnte:
 Als ich dann den Englischen Garten richtung Veterinärstraße verließ, kam es zu folgender Episode, die als Bildergeschichte (vielleicht) für sich selber spricht: 

Was war geschehen? Dem kleinen Räumfahrzeug war der Schneeberg, den es zusammenschieben wollte, zu schwer geworden; es drehte durch und die Räder frästen sich in die festgewalzte Schneeschicht. Und so kam das hilflose Gefährt weder vor noch zurück - keinen Centimeter. Erst das beherzte Eingreifen mehrerer Passantinnen und Passanten (das am Anfang - Bild 2 - waren wohl doch zu wenige...) verhalf ihm wieder zu Aktionsfähigkeit. Merke: Wer bei einem Räumfahrzeug an den Schneeketten spart, kann sich gleich das Räumfahrzeug sparen!
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